Feeds:
Posts
Comments

Nachdem wir jetzt die ersten beiden Munchkin Packs rauf und runter gespielt haben und immer mehr Ideen für die leeren Muster einfielen entstand heute die erste Homebrew-Karte. Es handelt sich um eine neue Rasse, nämlich “den Siegerländer”. Ich finde ja sie ist ziemlich realistisch geraten.
Falls ihr selbst Karten basteln wollt: Die Schriften sind Windlass und Calson und man findet sie kostenlos in den tiefen des Netzes… sucht mal.

Seilschutz selbst bauen

Seit einer Weile versuche ich mich (recht erfolglos, weil ich immer am Schreibtisch sitze) im Klettern. Bei den ersten Erfahrungen draussen (an echten, gemeinen, harten Brücken und Felswänden) wurde schnell klar, dass ein Seilschutz her muss um das Seil vor Schäden durch scheuern an scharfen Kanten zu bewahren. Bei den ersten Versuchen mich von einer nicht mehr genutzten Bahn-Brücke zu stürzen kamen noch die Fußmatten eines Alfa Romeo zu Einsatz, aber das muss auch professioneller gehen. Für etwa 13 Euro bekommt man im Laden Seilschutz von verschiedenen herstellern, der eigentlich perfekt meinen Ansprüchen genügt. Bevor ich mich schlau machte, was man so kaufen kann, kam mir allerdings diese fixe Idee mit dem Feuerwehrschlauch. Es muss doch relativ einfach möglich sein, diesen abzulängen, Ösen für Reepschnutz einzulassen und fertig ist der günstige Seilschutz. Man muss das Seil zwar erst einmal einfädeln, da er sich erst einmal nicht an der Seite öffnen lässt, aber das kann ja noch werden.

Material

  • Mehrere Meter C-Schlauch (der hier verwendete ist auf der Innenseite gummiert)
  • Cutter
  • Ösen und Werkzeug zum Befestigen/Schliessen

Bild193.jpg

Ablängen

Der Schlauch wird auf die gewünschte Länge mit einem scharfen Messer geschnitten. Der käufliche Seilschutz ist meistens 45cm. Ich habe 60cm Stücke geschnitten, da mir das passender erschien.

Bild194.jpg

Umdrehen

Dieser Schlauch ist, wie gesagt, an der Innenseite gummiert. Der erste Test zeigte: Der Seilschutz Klemmt das Seil prima ein, rutscht über jeglichen Untergrund. – Ähm ja, sollte das nicht genau anders herum funktionieren? daraufhin habe ich den Schlauch einfach umgedreht (Innenseite nach aussen). Also einfach an einem Ende die Aussenseite herumstülpen und dann den Schlauch langsam durchziehen. Das ganze war recht Mühsam, hat sich aber gelohnt.

Bild195.jpg

Jetzt sitzt der Seilschutz sehr fest auf dem Untergrund, während das Seil leicht durchgezogen werden kann.

Ösen für Reepschnur einbringen

Bei den Ösen die ich kaufte, war Werkzeug zum Stanzen von Löchern und zum verklemmen der Ösen dabei. Die Ösen haben einen Innendurchmesser von 11mm. Das war leider etwas knapp gewählt, da zwar Reepschnur perfekt passt, allerdings kein Karabiner. Also vielleicht etwas größere nehmen.

Bild196.jpg

Und so sieht das ganze aus. Hier eine normale und eine umgedrehte Version.

AD_SplashScreen.png

Wie es aussieht hat das Update von MacOS 10.5.x auf 10.6 meinen Adobe Distiller 8 dahin gerafft. Schöner Mist. Mit einem Trick lässt er sich allerdings noch Benutzen. Das ist zwar deutlich komplizierter und nerviger als vorher, aber wenigstens bekommt man ein für den Druck brauchbares PDF vorgesetzt. Das ganze funktioniert so:

  • Dokument öffnen und im Menü Ablage > Drucken… auswählen.
  • Im Druckdialog (siehe untenstehende Abbildung) Als Postscript sichern… wählen.
  • Die PostScript Datei suchen und per Drag ‘n Drop auf die Distiller.app ziehen. Jetzt wird der Distiller aus dem File ein PDF erzeugen.

106-Distiller8.png

Der Tipp stammt ursprünglich aus: http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=2149152.

Cisco 7912 & sipgate.de

7912g.jpg

Nach einigem testen mit dem SIP Agebot von sipgate.de fand ich den Dienst wirklich brauchbar. Was mich allerdings störte war, dass ich nicht erreichbar für Andere bin – und das ist gerade der Sinn eines Telefons. Also wollte ich gerne ein richtiges Telefon haben und versuchen dieses mittels SIP und dem Internet anzubinden. Die neuen SIP Geräte die man so im Netz bekommt sind einerseits teuer und sehen andererseits nicht besonders hochwertig aus. Da erschien die Alternative ein gebrauchtes Cisco Telefon in der Bucht zu schiessen doch ganz interessant. Entsprechend erstand ich ein Cisco 7912 für 42,- € inklusive Netzteil und Porto. Nach dem ersten Anschliessen mussten wir feststellen das allerdings die Cisco SCCP Firmware installiert war. Mit dieser konnte ich nicht viel anfangen. Nachdem Google aus den tiefen des Netzes diesen Blog Eintrag zum Thema OpenWRT, Asterisk und SIP ausgegraben hatte, gab es wenigstens eine SIP Firmware.

Diese wurde dann per TFTP auf das Telefon geflasht. Dazu wird ein TFTP Server eingerichtet und die Firmware an der richtigen Stelle platziert. Das Telefon muss so konfiguriert werden, dass es sich im gleichen Netz befindet. Dazu musste das Network options Menü per Tastenkombination freigeschaltet werden. Beim 7912 war dies “**#”. Das ganze musste dann noch von einem Code bestätigt werden. In diesem Fall “1234″. Dieser Code ist Konfigurierbar, scheinbar gibt es telefonspezifische Grundeinstellungen.

Nachdem die SIP Firmware installiert wurde, können im Network Options Menü die Daten für eine sipgate Verbindung eingerichtet werden:

  • SIP Server: sipgate.de
  • Outbound Proxy: sipgate.de
  • SIP User ID: <deine User ID>
  • Authenticate ID: <deine User ID>
  • Authenticate Password: <dein Passwort>

Anschliessend sollte das Telefon sich bei sipgate einbuchen und normal benutzbar sein.

Quellen & Verweise

Anleitung zu OpenWRT mit Asterisk und SIP support

SIP Firmware for a Cisco 7912

ALL GLORY TO THE HYPNOTOAD

200910182129.jpg

A long time ago I did this Hypnotoad Icon (Just the icon, not the original graphics) for the MacOSX System. So grab it, in case you need it to continue your life.

Hypnotoad.icns.zip

Hackintosh Blue & White

apple-small.jpg

Wie auf diesem Bild sah der bei Ebay ersteigerte Powermac G3 Blue & White aus, als er von seiner Verpackung befreit war. Zugegeben etwas schmutziger, staubiger und verkratzter. Dennoch ist er deutlich schicker als die meisten Standard PC Gehäuse. Schnell war der Entschluß gefasst das Gerät nicht in die Sammlung exotischer Hardware zu stecken, sondern dem Hackintosh ein neues Zuhause zu geben.

Bestandsaufnahme

Dieser Umbau ist meine erste nennenswerte Modding Aktion. Nach dem vorsichtigen zerlegen des Powermac war klar: Hier passt so einiges nicht. Aus dem ganzen Plastik befreit sieht der Blue & White ganz schön nackt aus. In diesem Zustand ist es aber am einfachsten die nötigen Metallarbeiten vorzunehmen.

Erst einmal müssen neue Befestigungen für das Mainboard gebohrt und anschliessend im richtigen Abstand zur Metallplatte befestigt werden. Da die alten im Weg waren, wurden diese einfach mit einer Zange herausgebrochen (vorsichtig wackeln).

Bild112.jpg

Auf der Metallplatte, welche das Mainboard trägt befindet sich zusätzlich der Verriegelungsmechanismus für die Gehäusetür. Die Löscher zum befestigen des Mainboards mussten auf dieses Kunststoffsteil übertragen werden. Die Löcher liessen sich einfach mit dem Dremel fräsen.

Bild116-2.jpg

Nachdem das Mainboard endlich befestigt war (die neu gebohrten Löcher passten erstaunlich schlecht), konnte das nächste Problem angegangen werden. Im Powermac sitzt der Hauptspeicher waagerecht und relativ weit oben. In aktuellen PC Mainboards sitzt der RAM senkrecht und blockiert damit das optische Laufwerk. Nur wenn Laufwerk und Mainboard extrem kurz sind, besteht die Chance das alles passt. Das verwendete Mainboard ist ein Gigabyte GA-G31M-S2L, das mit etwa 19cm so ziemlich das schmalste (Mac OS kompatible) Board ist, dass ich auf die schnelle finden konnte. Das Laufwerk ist ein LG DVD-Brenner mit 16,5 cm. Der Schacht, welcher das Laufwerk aufnimmt wurde entsprechend auf die Länge des Laufwerks gekürzt.

Bild119.jpg

Frühere Tests mit diesem Gehäuse (TODO: Insanelymac Threads verlinken) haben gezeigt, dass es einfach zu schlecht belüftet ist, um einen Core 2 Duo und brauchbare Grafikkarte zu kühlen. Da ich keine sichtbaren Öffnungen für Kühlung im Gehäuse haben wollte, blieb eigentlich nur die Möglichkeit die Luft von unten anzusaugen. Also wurde im vorderen Gehäusebereich ein Loch für einen 120mm Lüfter angebracht. Mangels vernünftigem Werkzeug wurde das ganze angerissen und kreisförmig viele Bohrungen platziert. Die Stege wurden dann mir dem Dremel durchtrennt, anschliessend kommt der Teil mit der Feile, Sandpapier, etc.

Bild120-2.jpg

Bild122-2.jpg

Das für das Projekt eingeplante Netzteil besitzt 80mm Lüfter auf der Vorder- und Rücksete. Also nicht wie die meisten ATX Netzteile einen großen an der Unterseite. Das hat den Vorteil, das dieses Netzteil richtig herum eingebaut werden kann.

TODO: PIC

Die originale Platine mit Power Knopf und LED wurde weiter verwendet. Allerdings musste das ganze neu verdrahtet werden. Hier gibt es noch ein paar Probleme. Wahrscheinlich ist es einfach für die Zukunft eine neue Platine zu erstellen.

Am Ende ist dabei also folgendes herausgekommen:

  • G3 Blue & White Gehäuse
  • 2x 120mm Lüfter (einen am Boden, der andere ist der originale)
  • 480W Netzteil (Achtung, Lüfter nicht am Boden, sondern vorne und hinten)
  • G31 Mainboard
  • Core 2 Duo E4600
  • 4GB Hauptspeicher
  • Geforce 8600GT 256MB
  • LG DVD Brenner (Der Knopf zum öffnen des Laufwerks funktioniert! Die Klappe für den Schacht funktioniert.)
  • 500GB Seagate Festplatte (Musste wegen des zweiten Lüfters am hintersten Platz montiert werden.)

Die CPU Temperaturen unter Mac OS im idle Betrieb liegen bei 24°-25°C. Unter Vollast steigen sie nicht über 44°C.

Im zusammengebauten Zustand sieht das ganze dann folgendermassen aus. Von vorne nicht von einem original Powermac zu unterscheiden.

IMG_5844.jpg

Unterseite: Zusätzliche Belüftung durch einen 120mm Lüfter.

IMG_5852.jpg

Auf der Rückseite ist noch zu sehen, das die Anschlüsse nicht mit der Rückseite des Powermac Gehäuses kompatibel waren. Die Öffnung dient im Augenblick noch zur Belüftung.

IMG_5846.jpg

Im offenen Zustand.

IMG_5847.jpg

IMG_5850.jpg

Hackintosh Reloaded

gigabyte.jpg

Etwa ein halbes Jahr ist seit dem Testaufbau des ‚Hackintosh‘ vergangen und das System läuft immer noch erstaunlich stabil. Aufgrund eines Case-Modding Vorhabens soll der Rechner nun ein neues Mainboard erhalten. Dabei soll das Neue möglichst klein sein, ähnlich günstig wie das alte und wenn möglich Sparsamer im Stromverbrauch (Dem 945GC sagt man in dieser Beziehung nichts gutes nach).

Nach langer Suche in der HCL des OSX86 Wikis, fiel die Wahl auf das Gigabyte GA-G31M-S2L. Es gibt einige Berichte von geglückten Installationen, es basiert auf dem G31 Chipsatz statt dem 945GC, bringt Gigabit Ethernet mit, ist ähnlich günstig wie das Asrock Board. Und das Beste: Es ist 4cm kürzer als das Alte ASRock Conroe 1333-D677.

Das gute Stück war am Ende für 45,- € zu haben und damit nur wenig teurer als das ASRock. Es fällt auf, das der Chipsatzkühler deutlich kleiner ist, hoffentlich schlägt sich das auch in weniger Abwärme nieder denn das Modding Projekt wird eng werden. Eigentlich rechnete ich nach dem Umbau mit Problemen bis hin zur Neuinstallation wegen fehlender Treiber. Nach dem ersten Start lief das System jedoch tadellos. Ethernet war verfügbar und holte sich wie gewohnt eine Adresse beim DHCP Server ab. Das in der HCL als nur mittels Patch zur Funktion zu bewegende Audio Interface funktionierte erstaunlicherweise auch ohne patchen mit der existierenden Installation. Hier wie gewohnt nur der Stereo Ausgang und keine EIngänge. Um einen funktionsfähigen Audioeingang zu erhalten kam schon am ASRock Mainboard ein Speedlink USB Sound Adapter zum Einsatz, der an diesem Board allerdings nie wirklich funktionierte (starke Aussetzer im Ton, wenn der Rechner belastet wird). Mit dem Gigabyte Mainboard verbunden lief dieser jedoch tadellos. Der Audio Eingang für das Headset kommt jetzt also über den USB Sound Adapter, für den Ausgang wird weiter die Onboard Soundkarte genutzt.

Es konnten bisher keine neuen Probleme festgestellt werden.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.